Sonntag, 5. Oktober 2008

Hallo und Herzlich Willkommen zu "Mexiko kulinarisch"


Tja, und wie ihr euch vielleicht schon denken könnt, JA! wir sind wieder in einem Land, wo "ä,ü,ö" auf der Tastatur zu finden sind!!!

Sprich: mer san wiedr dahoam, bis bald!


Wir dagegen habe nicht zugenommen, gab zuviele hungrige Eichhörnchen, die auch auf Mais und Walnüsse in Karamell standen!



Und nun zum zentralen Problem aller Mexikaner: zu gutes Essen führt zu Übergewicht, wie auch zu Schlechtes im Nachbarland, den USA. Wir durften mal ein typisch mexikanisches Wochenende im Stadtpark, Mexico City erleben ...

ne, keine braune Wurst, sondern Hühnchen in schwarzer-Bohnen-Schokosoße, ebenfalls Oaxaca.

Überall ist immer Markt und es gibt die seltsamen lokalen Köstlichkeiten: Grashüpfer in Salz-Limonen Couverture à la Oaxaca



Grundnahrungsmittel Nr.1 jedes Mexikaners und in den letzten 24 Monaten um 200% verteuert: Mais (uns eher als Steak- oder Biodiesel Grundbaustoff bekannt)

Mittwoch, 24. September 2008

von Roatan back nach Mexico


Geschenke


Bernstein


ja, und weil es uns halt so gut in San Cristobal gefallen hat, sind wir hier jetzt wieder angekommen. In dieser wunderbaren bunten Stadt, wo auch die Regentage schoen sind.




... mexikanischen Grenze!!!
Auch wenn es mal wieder mehr nach Schmugglerhafen aussieht :-)



Und weiter gehts auf holprigen Strassen bis zur ...





Aber immerhin die Tierwelt war aktiv!

Manchen war es einfach zu frueh losgegangen.


Und von dort frueh morgens in den Dschungel nach Tikal,
der vergessenen Stadt.


Weiter gehts nach Flores, eine Stadt wie Lindau, auf einer kleinen runden Insel


Und die Moskitoabwehr ist auch bereit!


Vooooll schoen!!





In Rio Dulce (Guatemala) gehts zur naechsten coolen Lodge:
Casa Perico in einem Dschungelfluss


Wracks saeumen die Einfahrt zum Faehrhafen, seeeehr vertrauenerweckend.


Und zum letzten Mal die Schritte aus unserem Hostel zum Strand (es waren 12 Schritte ;-)



Es gibt schon die seltsamsten Lebensformen hier!

Tauchen mit unseren Hamburger Nachbarn, Randy&Jens



Hier waren wir stehengeblieben: Paradise Island, Roatan, Honduras

Dienstag, 23. September 2008

Vooon ... Antigua, Guatemala nach Roatan, Honduras nach Mexico

Joa, Letzter Eintrag aus Antigua? Da muessen wir der Welt wohl mal wieder mitteilen, wie die Reise weiterging.

Nach dem besten Inklusiv-Fruehstueck naemlich ging es auf einen ziemlich heissen Vulkan. Wo schon beinahe die Wanderschuhe davonschmolzen!
Wir duesten dann weiter in den Sueden und besuchten die Ruinen von Copan, Fruehstueck gab es auf der hoechsten Pyramide waehrend ein paar grosse blaurote Macaw-Papageien unter uns eine Runde durch die Ruinen drehten.
Dann ruckelten wir weiter durch Honduras und kamen ziemlich viel spaeter an die Atlantikkueste. Das doofe ist, dass weder in Guatemala noch in Honduras Nachtbusse fahren ... zu gefaehrlich: Ueberfaelle, besoffene Fahrer, schlechte Strassen - da isses schon besser tagsueber.
Ja und das Gute ist, dass wir dann zur Karibikinsel Roatan hinueberschipperten. Dort war es einfach nur schoen! Wenn man aus unserem Urwaldhuettchen an den Strand lief stand aber sicherheitshalber auch nochmal ein Schild da, was einen daran erinnerte wo man war: "Paradise Island". Wir machten dann einen ziemlich gemuetlichen Tauchkurs zu zweit, bei Lars aus Berlin. Leider war bei Tauchkurs eine Unterkunft umsonst mit dabei ... nach zwei Naechten zogen wir wieder um, immerhin sind verstopfte Klos bei 30°C rund um die Uhr gar nicht lustig (kaum waren wir draussen wurde der Laden dann auch zum Verkauf angeboten ... wahrscheinlich Aerger mit den Behoerden weil sie die Malariagefahr durch ihre Toilette dramatisch erhoehten).

Tauchen war subber - sind sogar neben einer Schildkroete hergepaddelt und haben die unglaublichsten Formen durchs Wasser gleiten sehen. Susis Liebling war der Kugelfisch. Leider leider gibts aber keine Foddos, weil halt meine Kamera nicht wasserdicht ist ... cooler waere es wenn sie es waere! Neben Sand im Motor hat sie naemlich jetzt auch noch einen korrodierten Ausloeser und geht nur wenn sie Lust hat :-/

Zurueck nach Guatemala, wo uns die Taxifahrer nur halb so gerissen und die Leute im Allgemeinen lockerer vorkommen, ging es nach Rio Dulce.
Wir kamen in der einbrechenden Nacht an und ein Boot holte uns ab und fuhr uns in einen Flussarm zu einer weiteren schoenen Urwaldlodge - fuer 4,50 Euro wirklich fast zu schoen.
Nach ein paar gaskocher-gegrillten Banana Pancakes ging es noch eine Runde Einbaum-Fahren und dann weiter.
Mal wieder Ruinen, oder? Also auf nach Tikal!
Die Nacht war kurz, um 3 Uhr ging es los um durch den naechtlichen Dschungel zu wandern und dann auf die hoechste Tempelpyramide zu klettern. Dort sassen wir, waehrend der Urwald langsam Farbe gewann und Bruellaffen, Tukane, Papageien und alles was da sonst noch so kreuchte und fleuchte, ihr Morgenkonzert begannen.

Wir haben dann gluecklicherweise noch im Reisefuehrer gelesen, dass man in einem nahegelegenen See nicht baden sollte, da dort sehr gemeine Bakterien leben, die Ohrenentzuendung verursachen - das erklaert warum einer unserer zwei lieben Mitbewohner von Roatan eben dieses Problem hatte.

Puuuh, jetzt noch einen Tag Tropenhitze und dann geht es wieder hoeher hinauf in kuehlere Regionen. Heute haben wir die Grenze nach Mexico wieder ueberquert. Einen schlammfarbenen Fluss auf dessen guatemaltekischer Seite eine Schotterpiste und Urwald wucherten, und auf mexikanischer Seite eine Lodge mit Kletterwand stand. Unser Busfahrer brachte uns sogar persoenlich hinueber - so konnte er gleichzeitig das Benzin fuer die Rueckfahrt schmuggeln!

Nur noch fuenf Tage dann ist die lange Reise zu Ende!

Sonntag, 14. September 2008

Von Tapachula in Mexico bis auf die Karibikinsel Roatan (Honduras)

Tja und nebenher ... chillen











Ja und daaaann hiess es "Tauchen!" mit allem drum und dran!! wir sind jetzt so richtig "Open Water Diver", Profis sozusagen :-)




Und schliesslich kamen wir in Roatan (Honduras) an.

Wieder haben wir eine schoene Bleibe gefunden - und sie leider gegen eine schlechtere eingetauscht, was wir sofort bereut haben.






















auf der Fahrt quer durch den Kontinent haben wir einige bunte Tiere getroffen!













Und auf dem Weg auf einen der Vulkane: Vulkan Pacaya




In der schoenen, bunten Stadt Antigua, umgeben von Vulkanen



Am Lago Atitlan (Guatemala)



Suche nach Mangroven die vor 4 Jahren von Hurrikan Stan vernichtet wurden ...










Unser Urwalddomizil in Tapachula, Mexico/fast schon Guatemala



Regenzeit - wir haben sie voll mitbekommen, auf unserer Wanderung durch die Kaffeeplantagen!

Montag, 8. September 2008

Honduras ...


Soeben in einem neuen Land angekommen, aufgrund ungeklaerter Ursachen noch keine Informationen im Lonely Planet gesammelt ...eBier eher lasch, Leute nett, sicherer als Guatemala ...n noch keine Zeit gehabt sich im Reisefuehrr zu informieren was es hier gib

Sonntag, 7. September 2008

Tapachula - Guatemala, oder "auf Herrn Richters Spuren"

Ja, es ging rund die letzten Tage ;-)

Tapachula ist der suedwestlichste Aussenposten Mexikos - auch wenn man in ganz Chiapas von Mexiko wie von einem anderen Land spricht (schlimmer als die Verhaeltnisse Franken/Bayern/Schland).
Eigentlich wuerde einen in dieser eiligen Grenzstadt nichts zum Bleiben veranlassen. Aber Susi hat genaueste Anweisungen aus dem ersten Stock der Kochstrasse 4 in Erlangen mitgebracht!
Tja und wenn man weiss, wo im Urwald - der gleich hinter der Stadt zu beginnen scheint - eine liebe Claudia schon seit 20 Jahren einen deutschen Stuetzpunkt unterhaelt, dann hat man die Moeglichkeit, die Gegend von ihrer schoensten Seite kennlernen.
Wir fanden uns in einem voooooooll schoenen Ferienhaus umgeben von Urwaldriesen wieder. Vom Vordach her gruesste unser Hausdrache, eine 50cm lange Echse die Susi und abends erfuhren wir bei einer guten Flasche Wein und einer erlesenen Kaeseauswahl ein bischen was ueber das Leben hier, aber z.B. auch, dass man hier bis vor ein paar Jahren gar keinen Wein getrunken hat weil er bei der Hitze gleich verdarb ... stattdessen eben Rum/Branntwein/Tequila ;-)

Auch ein verschlafenes Stranddorf mit dem stolzen Namen San Simon besuchten wir gemaess unseren Anweisungen. Leider hatte der Hurrikan "Stan" vor einigen Jahren den Zugang zu den Mangroven verschuettet. Spuren dieses Unwetters sieht man noch hier und da - und ich dachte zum ersten Mal in meinem Leben darueber nach, wie es wohl so ist, wenn ploetzlich das ganze Haus weg ist ... da kann man genauso gut seinen ersten Geburtstag nochmal feiern!
Ein bischen Stan-Gefuehl kam allerdings auch bei uns auf! Wenn naemlich Hurrikan "Ike" durch die Karibik fegt, dann regnet es hier an der Westkueste - sprich extrem Regenzeit :-/
Wir wollten ja eigentlich noch die Besitzer zweier Kaffee-Fincas besuchen, allerdings stoppte uns der Dauerregen nach 2 Stunden auf der letzten Finca mit OePNV-Anschluss und wir verschoben das auf den naechsten Besuch.

Am naechsten Tag ging es weiter (weiterhin RegenRegenRegen) ueber eine Grenze wie ich sie noch nicht mal zwischen Ecuador und Peru erlebt habe! Oder mal so: Zwischen Bolivien/Peru laeuft der Schmuggel ueber eine seperate Grenze, zwischen Ecuador/Peru ist die Grenze ein grosser Markt und daher nicht als solche erkennbar, zwischen Mexiko und Guatemala aber ist die Grenze sozusagen "oben top und unten flop".
Oben sieht alles hochoffiziell aus und wenn man sich beharrlich weigert den Euro Trinkgeld an die Grenzer zu bezahlen wird auch nicht weiter darauf bestanden. Unten aber fliesst ein breiter, brauner Grenzfluss und direkt unter der Bruecke (wahrscheinlich weil regengeschuetzt und daher trockener?) staken dick bepackte Traeger durch den Fluss, die von Autoteilen bis Papayas alles schmuggeln.

Nach dieser Etappe ging es mit dem "Chicken-Bus", alten amerikanischen Schulbussen in denen 6 Erwachsene und eine Kiste voller Hueher auf eine Stange ... perdon, Sitzreihe passen, nach Quetzaltenango (RegenREgenRegen).
An den Lago Atitlan (kurzer Regenstop um Fotos zu schiessen), nach Antigua ... ENDLICH kein Regen mehr!!! Ja, und hier sind wir noch.

PS: im Hostel mit dem geilsten Fruehstueck weit und breit ;-)

Pto Escondido - San Cristobal de las Casas

Nun gut, aufgrund der Nachfragen, ob den schoene Fotos auch schoene Tage bedeuten folgt mal wieder eine schriftliche Erklaerung (der PC hier in Guatemala hat sowieso weder USB noch CD-Laufwerk).

Nach schoenen heissen Tagen und kuehler Kokosnuss in allen Agregatzustaengen (zum trinken, essen, Duft geniessen) in Puerto Escondido an der Pazifikkueste, ging es weiter in den Sueden.
In San Cristobal de las Casas entdeckten wir ein Hostel mit ungewoehnlich relaxten, italienischen Eigentuemern. Der suessliche Duft aus ihrem Wohnzimmer verlor sich allerdings im wunderschoenen riesigen Schmetterlingsgarten. Weil es halt gar so nett im Hostel und der ganzen Stadt war, blieben wir fast 5 Tage dort. In dieser Zeit erkundeten wir die ganze Gegend, also das Bundesland (oder so aehnlich, Mex ist ja schliesslich auch foerderal organisiert) Chiapas. Es ging durch einen bis zu 1000m tiefen Canyon (Canon de Sumidero), in die bruetend heissen Ruinen von Palenque, in blauem Wasser baden und zum Wasserfall Chiflon, der aufgrund des Hochwassers so gewaltig angeschwollen war, dass es
1. keine Fotos davon gibt
2. wir ihn auch nicht sehen konnten weil alles in einem Sturzregen verschwand
3. uns die Lehre erteilte, dass alles Wasser, das am nackten Koerper runterlaeuft dummerweise dann doch in den Wanderschuhen endet - wir waren 2 Tage am Schuhetrocknen.
Am Ende wollten wir noch ein paar blaue Cenote-Seen angucken und gerieten gleich in zwei Strassenblokaden - schlimmer als in Bolivien ist das hier! Nachdem wir die Seen dann doch noch besucht hatten, kamen wir ziemlich spaet zurueck und hatten kaum Zeit fuers Abendessen!!
Susi hat hier eine neue Vorliebe entdeckt: Chili-Nachos mit heisser Schokolade, am besten in der Revolution-Bar mit Live-Musik geniessen.

Ach ne Tropsteinhoehle gehoerte auch noch zur Rund-um-Versorgung der Sinne.

Sonntag, 31. August 2008

Chiapas, San Cristobal de las Casas


Susis erster Ausritt!




Wir entdecken Palenque, mitten im tropischen Urwald und affiger Hitze!

Dieser Bruellaffe hat allen Ernstes versucht mich anzupinkeln!




Und noch vieeel mehr schoene Wasserspiele, in einem Land, das fast nur aus Kalk-Karst-Gestein besteht (Misol-Ha-Wasserfall)

Aguas Azules, "blaue Wasser"





Cañon del Sumidero



San Cristobal de las Casas